22.01.2018

Klima der Angst durch Jugendbanden in der Innenstadt

AfD-Ratsherr Markus Karger fordert Betretungsverbote und mehr Polizeipräsenz Facebook Grundlage Markus Karger

Hannover (afd) - Am Kröpcke verbreiten aggressive Jugendbanden ein Klima der Angst, berichtet die HAZ heute. Rund 30 "Teenager" beleidigen, schubsen und belästigen Fußgänger und Gewerbetreibende am Übergang der Passerelle zur Stadtbahnhaltestelle, meist zum Wochenende ab etwa 18 Uhr. „Die machen hier immer Stress“, sagt der Betreiber eines Geschäfts. Fast alle Gewerbetreibenden kennen die Gruppe, doch kaum einer möchte seinen Namen nennen - sie haben Angst.

"Es muss was geschehen“, sagt eine Verkäuferin resigniert. „Oft kommen unsere Kunden nicht einmal mehr bis zum Tresen durch.“ Nach Angaben der Polizei, die bereits mehrmals eingreifen musste, handelt es sich bei den Jugendbanden um "13- bis 18-Jährige aus allen Stadtteilen“, auch die Nationalitäten seien "bunt gemischt". Ein Leserbriefschreiber in der HAZ nennt die Dinge etwas unverblümter beim Namen: "Es handelt sich um zwei Jugendbanden mit Migrationshintergrund." Die Polizei und das Sicherheitsunternehmen Protec wollen jetzt verstärkt gegen diese Jugendbanden vorgehen. "Es ist ein Unding, dass es solche Zonen der Angst, Bedrohung und Pöbelei im Herzen unserer Stadt gibt", sagt dazu AfD-Ratsherr Markus Karger. Karger, aktiver Bundespolizist und mit den Verhältnissen in der Innenstadt bestens vertraut, fordert ein konsequentes Ausschöpfen aller verfügbaren Instrumente, vom Platzverweis bis zum Betretungsverbot für ganze Innenstadtareale - mit empfindlichen Ordnungsstrafen bei Zuwiderhandlungen. Ganz generell müsse mehr Polizeipräsenz gezeigt und härter durchgegriffen werden. Karger gibt allerdings zu bedenken, dass das derzeitige Instrumentarium noch aus einer Zeit stammt, in der die Bürger wesentlich größeren Respekt vor Staat, Recht und Gesetz hatten, als heute in bestimmten Bevölkerungsgruppen vielfach anzutreffen sei. Ein Polizeigewahrsam bei wiederholtem Verstoß gegen einen Platzverweis sei zudem mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden. Das binde Polizeikräfte, die an anderer Stelle gebraucht werden - und deshalb unterblieben solche Konsequenzen häufig. "Das wissen die natürlich, deshalb scheren sie sich kaum um solche Verweise und sind kurz darauf schon wieder da", so Karger. (afd/aup)


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