26.06.2018

Auf dem Wohnungsmarkt wird es immer enger

"Flüchtlinge" als neue Konkurrenten - Kronsberg-Süd als Lösung?

Reinhard FB BildkleinHannover (afd) - Die neuesten Analysen der Stadt zum Wohnungsmarkt sind alarmierend. Die Mieten sind derart stark gestiegen, dass sich ein Drittel der Haushalte in der Stadt keinen Wohnungswechsel mehr leisten kann. Wie Statistiker der Stadtverwaltung errechnet haben, liegt die durchschnittliche Kaltmiete für eine Dreizimmerwohnung derzeit bei 580 Euro. Für die arbeitende Bevölkerung mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1500 Euro, und das ist fast ein Drittel der hannoverschen Bevölkerung, bedeutet das „eine Überbelastung der Haushalte durch Wohnkosten“, zitiert die HAZ aus einer Studie der Stadt zum Wohnungsmarkt.

Es werden also mehr und vor allem preiswerte Wohnungen gebraucht, damit sich der Wohnungsmarkt entspannt. Da kommt also ein Projekt wie die geplante neue Großsiedlung Kronsberg-Süd mit 3500 Wohneinheiten wie gerufen - sollte man meinen. Die AfD-Fraktion im hannoverschen Stadtrat meint das aber nicht und lehnt dieses Projekt ab.

Statt immer neue Wohnsiedlungen aus dem Boden zu stampfen, statt immer mehr Flächen zu versiegeln, muss das Problem an der Wurzel gelöst werden. Und diese Wurzel heißt massenhafte und unkontrollierte Zuwanderung aus den Armutsregionen dieser Welt, aus Kulturen zudem, die uns fremd bis feindlich gegenüberstehen. Zuwanderung, die uns nicht bereichert, sondern ärmer macht, denn es handelt sich zum großen Teil um unqualifizierte und häufig nicht einmal der deutschen Sprache mächtige Menschen, die niemals einen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten werden, sondern bis an ihr Lebensende aus unseren Sozialkassen alimentiert werden müssen.

Jede Woche kommen 40 bis 50 neue "Flüchtlinge" nach Hannover, und ein Ende ist nicht abzusehen. Da in diesem Land das Recht schon lange keine Gültigkeit mehr hat und praktisch keiner von ihnen jemals abgeschoben wird, auch wenn er nicht den geringsten Anspruch auf ein Bleiberecht hat, müssen diese Menschen ja irgendwie unterkommen. Und natürlich drängen sie auf den Wohnungsmarkt, wo sie mit "denen, die schon länger hier leben" um Wohnraum konkurrieren. Nur ein Demagoge im Dienst der "Willkommenskultur" kann das bestreiten.

Hülya Iri (SPD): Kronsberg-Süd "auch für Flüchtlinge"

Vor einem halben Jahr, in der Ratversammlung am 21. Dezember 2017, ließ die türkischstämmige SPD-Ratsfrau Hülya Iri die Katze aus dem Sack. Auch damals ging es um Kronsberg-Süd, und Frau Iri sagte, "Flüchtlinge" hätten mit die größten Probleme bei der Wohnungssuche - "und auch deshalb machen wir Kronsberg-Süd", woran AfD-Ratsherr Reinhard Hirche jetzt noch einmal erinnerte. (Worauf Wilfried Engelke von der FDP nichts Besseres einfiel, als flapsig und frech zu bestreiten, dass diese Äußerung so gefallen sei. Ist sie aber.)

Und genau deshalb will die AfD-Fraktion Kronsberg-Süd nicht. Fraktionschef Sören Hauptstein vermisst ein Konzept der Stadt, eine zu befürchtende Ghettoisierung dieses Quartiers zu verhindern, das Entstehen eines "zweiten Mühlenbergs". AfD-Ratsherr Markus Karger, aktiver Bundespolizist und daher schon von Berufs wegen Experte für Ordnung und Sicherheit, verwies ebenfalls auf den Mühlenberg, der ja nicht ohne Grund als "sozialer Brennpunkt" gilt, mit sichtbaren Zeichen der Vermüllung und Verwahrlosung. Auch sei hier schon wegen der "schieren Masse" von Zuwanderern die vielbeschworene "Integration" aussichtslos, insbesondere bei der großen Zahl von Moslems in ihrer "kulturellen Blase".

Die alten Phrasen - von "weltoffen" bis "Rassismus"

Die etablierten Parteien hatten dem außer ihren üblichen Sprechblasen nichts entgegenzusetzen. SPD-Fraktionschefin Christine Kastning sagte, der Kronsberg sei für alle Menschen da, 140 Nationen lebten dort friedlich zusammen, sie pries die "gemischte, spannende Gesellschaft"; der schon erwähnte Engelke (FDP) bemühte zum 1000. Mal die Phrase von der "weltoffenen Stadt" und schwang wieder einmal die "Rassismus"-Keule, und die Grüne Dr. Freya Markowis sah eine "schamlose Provokation" seitens der AfD.

Das Übliche eben. "Armselig", meinte Sören Hauptstein: "Sie haben keine Sachargumente, Sie benehmen sich wie kleine Kinder, ein Affenzirkus." (afd/aup).


 

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