27.06.2019

Unter dem Tarnbegriff "kulturelle Bildung": 

Schon Kinder werden links-grün indoktriniert

Facebook Sören IndoktrinationkleinHannover (afd) - Jedes Jahr im Juni die gleiche Prozedur: Im Jugendhilfeausschuss stehen die"Initiativen zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche" auf der Tagesordnung und werden einstimmig durchgewunken - bei einer Gegenstimme, und die kommt ausgerechnet vom Vorsitzenden dieses Ausschusses, vom AfD-Ratsherrn Sören Hauptstein. Denn unter dem wohlklingenden Begriff "kulturelle Bildung" tarnt sich zum Teil handfeste politische Indoktrination, und die kennt selbstverständlich nur eine politische Farbe, nämlich links-grün. Es handelt sich um insgesamt 25 "Projekte" mit Gesamtkosten von 253.000 Euro. das sind zwar 3.000 Euro weniger als im letzten Jahr, dafür hat die politische Schlagseite aber eher noch zugenommen. Im Großen und Ganzen aber: The same procedure as every year. 

Beim Projekt "Echt jetzt?! - Kann das wahr sein?" etwa geht es "für Kinder und alle neugierigen Menschen ab 4 Jahre" um Täuschungen, Fälschungen Lügen - und wie man sie enttarnt. Nun ist das ja sehr löblich, stutzig macht aber, dass in diesem Zusammenhang auch von "Fake News" die Rede ist. Da kann man sich schon denken, wohin der Wind weht. Denn "Fake News" verbreiten bekanntlich nur die bösen Rechtspopulisten, die britischen EU-Kritiker und ähnliches Gelichter, während aus dem Munde der guten Grünen und der ihnen herzlich zugeneigten Medien selbstverständlich nur die Wahrheit und nichts als die lautere Wahrheit verkündet wird.

Lügenpresse oder Lückenpresse? - Gute Frage, finden wir

Bei einem weiteren Projekt, "Faktenwerkstatt - Umgang mit Nachrichten im Internet" für die Klassenstufen 7 bis 13, wird unter anderem ein "Crash-Kurs in Journalismus" mit einem leibhaftigen Profi angeboten und zum Beispiel "nachgefragt": "Wie kommt eine Geschichte ins Medium?" - oder auch "Lügenpresse oder Lückenpresse?" Das ist eine sehr gute Frage, finden wir, das hätten wir jetzt auch nicht treffender ausdrücken können. Insofern ist nicht alles schlecht an der ganzen Sache.

Aber das meiste, jedenfalls, wenn es ins Politische geht. Richtig übel wird es etwa beim "Experimentierlabor 'Fremd'" für Kinder zwischen 6 -11 Jahren, wozu es heißt, viele Menschen suchten in unserem Land Zuflucht, und das "Fremde" sei aus unserer Lebenswelt nicht mehr wegzudenken - und dann, natürlich: "Es gilt Ängste zu überwinden." Ja, ja, diesen dummdreisten Trick kennen wir seit Jahren. Wer mit vielen guten Gründen den unkontrollierten Massenzustrom kritisiert hat und weiter kritisiert, kann natürlich nur "Ängste" haben und keine rationalen Gründe.

Klar: Rechts ist böse - und links?

"Hier sollen kleine Kinder auf links-grüne Linie gebracht werden", so Sören Hauptstein dazu. Und auch zum Projekt "Mein Zimmer?" erhob er Einwände. Denn auch dabei genügt schon, wie seit vielen Jahren praktiziert, die Bezeichnung "rechts" dazu aus, etwas zu kritisieren und dagegen vorzugehen, man denke etwa auch an den "Kampf gegen Rechts". Etwas Vergleichbares findet sich auf der anderen Seite des politischen Spektrums natürlich nicht, "links" ist vollkommen in Ordnung, und es gibt sogar eine Partei, die sich ausdrücklich so bezeichnet.  Eine vollkommene Schieflage.

Und dann machte Hauptstein etwas ganz Schlimmes: Er wagte es, daran zu erinnern, dass die Widerständler gegen den Nationalsozialismus und Akteure des missglückten Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 zu erheblichen Teilen Rechte, Nationalkonservative, waren. Darauf folgten wüste Pöbeleien seitens der üblichen Verdächtigen, nämlich von Förste (Clownspartei aka "Die Partei") und von "Pirat" Wolf. Aber auch SPD-Mann Finck wollte nicht nachstehen und sagte zu Hauptstein, er solle sich schämen. Wofür genau Hauptstein sich denn schämen solle, ließ Finck allerdings offen. (afd/aup)

Hier unser Bericht vom letzten Jahr: https://www.afd-fraktion-hannover.de/163


 

Drucken E-Mail