11.11.2019

Was ist bloß in diesem Bezirksrat los?

HP Reinhard HircheBR 07.11.2019In der letzten Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 7. November sah sich unser Bezirksratsherr Reinhard Hirche wieder zahlreichen verbalen Attacken ausgesetzt.

Gleich zu Beginn der Sitzung, während der Einwohnerfragestunde, meldete sich ein Bürger zu Wort und hielt die Bezirksratsmitglieder sogleich an, man solle bloß nicht mit der AfD zusammenarbeiten. Dass in der Einwohnerfragestunde aber nur Fragen und keine Aufforderungen an die Ratsmitglieder zugelassen sind, schien Bezirksbürgermeister Rainer Göbel, der eigentlich für die Einhaltung von Recht und Ordnung im Bezirksrat sorgen sollte, nicht zu interessieren. Er ließ den Bürger ohne Einwand gewähren.

Beleidigungen, Diffamierungen und Ausgrenzungen

Als unser Antrag zur Abschaffung des Integrationsbeirates behandelt wurde, überschlugen sich die Ereignisse. Die SPD reagierte mit Schnappatmung. Erst haben sie die Bürgermeisterwahlen am 27. Oktober in Hannover verloren, und nun sollen sie noch weitere politische Posten abgeben?! Wo kommen wir denn dahin!

Es folgten Pöbeleien wie „rechtes Pack“ mit Blick auf unseren Bezirksratsherrn. Außerdem wurde mit einem Fingerzeig ins Publikum gerufen: „Dort sitzt noch einer von den Rechten!“ Diskreditierungsversuche sondergleichen! Aber diese Ausfälligkeiten blieben ohne jede Ahndung des Bezirksbürgermeisters, welcher im Übrigen ebenfalls ein Mitglied der SPD ist.

Das für die Linkspartei im Publikum sitzende Mitglied des Integrationsbeirates rief nun auch dazwischen und bezeichnete Herrn Hirche als „Hetzer“. Ein weiterer anwesender Bürger fühlte sich ebenfalls dazu ermutigt, Hirche als „Faschisten“ zu bezeichnen. Auch diese verbalen Entgleisungen ignorierte der Bezirksbürgermeister.

Ironischerweise folgte stattdessen eine Ermahnung an Reinhard Hirche, der diesen Bürger aufgefordert hatte, seine Wortwahl zu unterlassen. Laut Bürgermeister Rainer Göbel war dies als Beleidigung gegen den Bürger zu werten. Wir lassen das mal so unkommentiert und kopfschüttelnd stehen. Denn wer so, wie die SPD, mit anderen gewählten Volksvertretern umgeht, diskreditiert sich nur selbst. (afd/mh)


 

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