03.05.2021

Das Elend mit der „Integration"

Hirche: Wenn man sich nicht integrieren will, hilft auch kein Beirat

Reinhard Integration vs. BeiratHannover (afd) -  Es gibt in Deutschland eine florierende Branche. Sie produziert nichts, schafft keinen erkennbaren Mehrwert - und lebt einzig und allein von Steuergeldern. In ihr tummeln sich unzählige Beauftragte, Vereine, Gremien, Ausschüsse und Beiräte. Wir sprechen von der wuchernden Integrationsindustrie.

Die AfD steht diesem steuergeldfressenden Gewerbe seit jeher sehr kritisch gegenüber und meint: Integration ist eine Bringschuld. Im über Jahrhunderte üblichen Weg integrierte sich der Neubürger nämlich dadurch, dass er sich die Gepflogenheiten der Mehrheitsgesellschaft zu eigen machte - und die Mehrheitsgesellschaft das, was ihr an Impulsen von „den Neuen“ sinnvoll erschien und gefiel, übernahm. Dazu bedurfte und bedarf es weder irgendwelcher Beauftragten noch Beiräte.

Sogenannter Integrationsbeiräte zum Beispiel, wie sie jedem der 13 hannoverschen Stadtbezirksräte beigeordnet sind. In Ahlem-Badenstedt-Davenstedt war jetzt über eine Nachbesetzung im dortigen Integrationsbeirat zu entscheiden, ein neues „Mitglied mit Migrationshintergrund" war in der jüngsten Bezirksratssitzung zu benennen. AfD-Vertreter Reinhard Hirche nahm das zum Anlass, die Position seiner Partei klarzumachen: Grundvoraussetzung für „Integration" sei, dass sich die Betreffenden auch integrieren wollen. Das sei in vielen Fällen aber nicht zu erkennen. „Die, die sich integrieren wollen, brauchen keinen Beirat dazu - und bei denen, die sich nicht integrieren wollen, hilft auch kein Beirat", meint Hirche.

Es wird immer so weitergehen, das Ziel wird nie erreicht

Ob es nun um Integration, Gleichstellung oder sonstwas geht, das Üble an diesem ganzen Beauftragten- und Beiratwesen, kurz: Lobbywesen, ist, dass das Ziel nie erreicht wird. Denn immer geht es dabei, mal mehr, mal weniger, auch um Geld und Posten. Kann man sich vorstellen, dass eine Integrationsbeauftragte eines Tages sagen wird: Mission accomplished, Integration gelungen, mein Job ist überflüssig? Nein, das kann man sich nicht vorstellen. Und deshalb wird das auf ewig so weitergehen mit der „Integration".  

Und was macht eigentlich  so ein Integrationsbeirat? Antwort: Im Wesentlichen Steuergelder verteilen, für mehr oder - meistens - weniger sinnvolle „Projekte" und Aktivitäten, wie etwa ein „Frauenfrühstück“ oder „Stadtführungen“. Insgesamt kostet das die Stadt Hannover etwa 150.000 Euro jährlich. Geld, das eingespart oder anderswo sinnvoller ausgegeben werden könnte, meint die AfD-Stadtratsfraktion und forderte deshalb schon vor einem Jahr in einem Antrag: Integrationsbeiräte abschaffen!

Daseinszweck dieser Beiräte ist, „das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Stadtbezirk zu fördern“. Ob man diesem Ziel näher kommt, wenn man 3.000 Euro für „Laptops für Geflüchtete" spendiert, wie dies jüngst der Beirat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt getan hat? Oder einen „Tanzkurs für geflüchtete Frauen" finanziert? Die AfD hat Zweifel.  (afd/aup)


 

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