10.09.2018

Streitthema Hindenburgstraße

Linke Geschichtssäuberer ignorieren den Bürgerwillen

41498833 294249651357400 1610243321567903744 nSowas kommt von sowas. Wer mehrheitlich links-grün wählt oder durch Nicht-Wählen links-grüne Mehrheiten grob fahrlässig in Kauf nimmt, darf sich über links-grüne Narrenbeschlüsse nicht wundern. Wenn auch die betroffene Klientel sicher noch am wenigsten für die Mehrheitsverhältnisse im "Stadtbezirk Mitte" verantwortlich ist, der außer dem Zooviertel auch noch die Stadtteile Calenberger Neustadt, Mitte und Oststadt umfasst.

Bei einer Umfrage der HAZ sprach sich eine überwältigende Mehrheit der betroffenen Anwohner gegen eine Umbenennung der Hindenburgstraße aus. Aber das schert weder die Mehrheit im Stadtbezirksrat noch das links-grüne Lager im hannoverschen Stadtrat, wie sich bei der "Aktuellen Stunde" zu diesem Thema in der jüngsten Ratsversammlung zeigte. Feine "Demokraten" sind das. Nennen sich immer salbungsvoll "die demokratischen Parteien" - wozu die AfD ihrem verlogenen, heuchlerischen Verständnis nach selbstverständlich nicht gehört - , aber wenn es um ihre abseitige Ideologie geht, ist ihnen der Bürgerwille völlig egal.

Unser Ratsherr Markus Karger legte im Stadtrat die Position der AfD-Fraktion dar und sagte:

"Die linken Geschichtsklitterer und totalitären Geschichtssäuberer werden keine Ruhe geben, bis auch die letzte Erinnerung an die deutsche Geschichte und deutsche Traditionen getilgt ist und bis Straßen nur noch Namen von Personen tragen, die den hundertprozentigen Segen der links-grünen Ideologen haben, vom Che-Guevara-Platz bis zur Rosa-Luxemburg-Allee. 

Was kommt als nächstes dran? Vielleicht das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium? Pfui, der böse Kaiser hat doch die Sozialdemokraten als "vaterlandslose Gesellen" bezeichnet! Was heute übrigens vollkommen zutrifft, zu Zeiten des aufrechten Sozialdemokraten Kurt Schumacher noch nicht. Oder ist der Moltkeplatz fällig? Pfui, das war ein Militär! Oder Bismarckschule und Bismarckbahnhof? Pfui, das war ja ein Kriegstreiben, und außerdem hat er die "Sozialistengesetze" zu verantworten!

Die Hindenburgstraße umbenennen zu wollen, zeugt von Ignoranz und Geschichtslosigkeit und verkennt, dass Geschichte immer aus ihrer Zeit heraus verstanden werden muss. Nichts war diesem Feldmarschall aus einem alten Adelsgeschlecht unangenehmer als der rabaukenhafte Emporkömmling Hitler, dieser "böhmische Gefreite", wie er ihn abschätzig nannte, und er hat sich bis zuletzt dagegen gewehrt, ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Aber hatte er in der völlig verfahrenen Situation am Ende der Weimarer Republik eine andere Wahl?

Denn immerhin war der "böhmische Gefreite" Kopf der mit Abstand stärksten Reichstagsfraktion, also sozusagen demokratisch legitimiert. Überdies war Hindenburg damals bereits 85 Jahre alt, nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte und mehr oder weniger hilflos der ihn umgebenden Kamarilla ausgeliefert. Alles sehr unglücklich gelaufen, wie so vieles in der deutschen Geschichte. Aber es war nun einmal die deutsche Geschichte.  

Heute läuft es ja auch wieder sehr unglücklich, in Zeiten, da der verantwortungslose, ideologisch verblendete politisch-mediale Komplex dieses Land mit Volldampf gegen die Wand fährt. Dass es einmal Angela-Merkel-Straßen geben wird, darf als ausgeschlossen gelten.

Zurück zu Hindenburg: Dringend umbenannt werden muss demnächst dann auch die Tannenbergallee, die an die sogenannte "Schlacht bei Tannenberg" 1914 in Ostpreußen erinnern soll - und Hindenburg gilt als "Held von Tannenberg". Und dann natürlich auch die Hindenburg-Schleuse in Anderten. Also, ans Werk, ihr totalitären links-grünen totalitären Ideologen und Geschichtssäuberer! Es gibt viel zu tun, packt es an!

Wenn die Geschichte dann bis 1871 abgewickelt wurde, geht es den Straßennamen an den Kragen, die an die Befreiungskriege erinnern - wie Möckern und Göhrde - , stehen sie doch für nationale Erhebung und anti-französische Gefühle. Und dann die Luisenstraße! Preußisches Königshaus! Anti-Demokraten!

Grotesk, aber zuzutrauen wäre es den ignoranten Umbenennern. Wer die Geschichte durch Umbenennung von Straßen säubern will, verweigert sich einer Erinnerungskultur und wird aus der Geschichte nichts, aber auch gar nichts lernen."(afd/aup)


 

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