12.11.2018

Gleichstellungsausschuss vom 05.11.2018 –

sinnbefreite Zuwendungen, männliche Erzieher und weibliche Genitalbeschneidung

VSren Gleichstellungernunft und Objektivität beim Durchwinken der Haushaltsanträge im Gleichstellungsausschuss? Fehlanzeige. Im Kreise der Genderbewussten herrschen fast ausschließlich ideologische Gesichtspunkte. Wichtig sind nur die anschließende Selbstbeweihräucherung und das Verbreiten der guten Nachricht, man habe gendergerecht Wohltaten beschlossen. So beispielsweise weitere Zuwendungen für hoffnungslos überfüllte Frauenhäuser, die Frauen in Not wieder wegschicken müssen. Was liegt da näher, als ein neues Frauenhaus zu errichten? Ein entsprechender Antrag der AfD wurde abgeschmettert.

„Mehr Männer in Kitas“ – hier sieht die AfD keine Notwendigkeit, das Projekt des Vereins mannigfaltig e.V. mit 20.000 Euro jährlich weiter zu bezuschussen. Wichtiger wäre doch – wie von Bruno Adam Wolf angeregt – aus der Ecke kommen gelegentlich schon interessante Vorstöße – die Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher für alle kostenfrei zu gestalten. Als Sören Hauptstein bekundete, keine Vorteile darin zu sehen, die aktuelle Quote von ca. 11 % männlicher Pädagogen im Bereich der Kinderbetreuung weiter zu erhöhen, wurde Dr. Carl (SPD) kreativ: diese Einstellung entspreche dem heteronormativen Männertunnel.

Beim Antrag der AfD-Fraktion zur Verurteilung der weiblichen Genitalbeschneidung erhitzen sich die Gemüter. Vorsorglich beantragte Sören Hauptstein Einzelabstimmung über die 3 Punkte. So sollte wenigstens Punkt 2 angenommen werden, dem sich kein Mensch bei normalem Verstand verschließen kann. Im Grunde ein symbolischer Antrag, dem nicht zuzustimmen kann nur als frauenverachtend bezeichnet werden. Letztlich wurde auch dieser Punkt – bedingungslose Verurteilung der weiblichen Genitalbeschneidung, gleich ob kulturell, religiös oder anderweitig motiviert, abgelehnt. Entlarvend, so Sören Hauptstein in Richtung SPD.(afd/ls)


 

 

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